Mittwoch, 14. Mai 2014

Pimp your clothes – Modeworkshop im Kinderferienprogramm



Deine Lieblingsjeans hat einen Fleck? Deine T-Shirts im Schrank sehen langweilig aus? Du wolltest dir schon immer mal ein ganz individuelles Basecap gestalten? - Dann bist du hier genau richtig!

Im diesjährigen Kinderferien-Workshop der evangelischen Jugendhilfe Rotthausen dreht sich alles rund um das Thema Mode: T-Shirts, Basecaps oder Krawatten bekommen von euch ein neues Styling. 
Wir entwerfen unsere eigene Kollektion, verschönern diese mit Perlen oder Aufnähern und durch stempeln oder batiken. Aus Filz wollen wir uns hübsche Accessoires herstellen und damit Taschen, Jacken oder Schals herausputzen. Bist du dabei? Ich freue mich auf dich!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Malen mit den Farben der Natur - Sevengardens auf der CREATIVA für mich entdeckt

Ja, ich male mit chemischen Farben - hauptsächlich Acryl, weil ich von Natur aus ein ungeduldiger Mensch bin und das Zeug einfach schnell trocknet. Außerdem kann die misslungenen Versuche mal eben übermalen. Die Farben sind satt, leuchtstark und aussagekräftig.




Und dann bin ich auf der Messe beim Shop von sevengardens hängengeblieben - und habe mich anstecken lassen.
Ich habe mir promt das Starter-Set zugelegt, bestehend aus:
1 Mörser, 3 Tüten Rohstoff à 10 g, 1 Schale, 3 Stoffläppchen und 1 Anleitung

Wer oder was ist sevengardens?


sevengardens ist die, unter anderem von der Unesco ausgezeichnete, global agierende Netzwerkinitiative des gemeinnützigen Vereins atavus e.V. Grundstein der Arbeit von sevengardens sind Färbergärten. Gewachsene Pflanzen werden mit Hilfe alter Methoden zu biologischer Farbe verarbeitet. Partner werden untereinander vernetzt. sevengardens initiiert vielfältige Projekte in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe.


Kann ich das auch?

 
Mein Garten steckt voller Blüten - gerade jetzt im Frühling gleicht er einem unvergleichlichen Farbenmeer. Es kann doch nicht so schwer sein, Blüten zu trocknen und danach als Färbemittel zu nutzen. Schließlich schneide ich die verblühten Blüten sowieso ab und werfe sie in den Komposter - wieso also nicht noch etwas nützliches daraus machen. Klar, kann ich das auch. Für alles, was ich selbst nicht im Garten habe, schaue ich dann im sevengardens-Shop vorbei. Obwohl - es gibt quasi nichts, was sich nicht verwenden lässt.

Mittwoch, 2. April 2014

CREATIVA Ausbeute und neue Ideen

Zum ersten Mal stattete ich der CREATIVA einen Besuch ab, obwohl ich quasi zwanzig Kilometer Luftlinie von Dortmund entfernt lebe. Schande über mich. Aber nachdem ich meine Ausbeute mit dem Inhalt meines Geldbeutels in Relation setzte, war mir schlagartig klar, warum ich bisher noch nie dagewesen war. ;-)


Da ich neben meinem Schreibkram auch leidenschaftlich gern male, klebe, bastele und durch den Schmuckkurs im Winter mit OGS-Kindern auch ein wenig angefixed wurde, was das Thema Schmuck angeht, habe ich an diesen Ständen ordentlich zugeschlagen.



Interessant - aber nicht unbedingt preiswert - waren die handgefertigten Stempel von Blauweiß'chen. Dort habe ich einen wunderschönen Blütenstempel ergattert. Demnächst werde ich hier aus meinen Gartenkräutern selbst Seife herstellen - und den Stempel als Ornamentverzierung gebrauchen.


Meine Pinsel kaufe ich grundsätzlich im Iserlohner Bastelshop - aber auf der Messe konnte ich an diesem Pinselstand nicht vorbeigehen. Und als ich zuhause in meine Tüte sah, bemerkte ich: die nette Pinsel-Frau hat mir einen echten "Rotmarder" kostenlos dazu gelegt. *freu*


Und Perlen brauche ich irgendwie immer mal - vor allem, weil ich die mit meinen Papierperlen und Tonscherben so wunderbar kombinieren kann.


Dienstag, 18. März 2014

CREATIVA Dortmund: Die Frühlingsmesse für kreatives Gestalten

Mit den ersten frühlingshaften Temperaturen öffnet vom 18. bis 23. März die CREATIVA in den Westfalenhallen Dortmund ihre Pforten für alle Freizeitkünstler und für Menschen, die sich beruflich mit kreativen Tätigkeiten beschäftigen.

Rund 700 Aussteller aus dreiundzwanzig Ländern - darunter Belgien, Frankreich und Finnland sowie Russland, Polen und die USA - tummeln sich an den nächsten fünf Tagen auf 40.000 Quadratmetern in sechs Hallen. Als Gastland wird sich KENIA in Halle vier mit "Globalisierung, Kultur & Leben" präsentieren.
Das umfangreiche Angebotsspektrum bietet für jedem Hobby-Bastler, Kreativ-Künstler und Kleingewerbetreibenden ein abwechslungsreiches Programm. Von Kunsthandwerk, Malen und Zeichen über Handarbeit, Schmuck, Puppen und Stoff, Pachwork sowie diverse Dekoratioen ist in den Hallen 3b bis 8 für jeden das Richtige dabei.

Meine persönliche Merkliste mit den Namen der Aussteller, die ich mir unbedingt anschauen möchte beträgt mittlerweile sieben Seiten. Von einigen Austellern habe ich auch bereits auf der Internetseite gestöbert.

Ich werde mich mal umsehen, ob zum Thema Trash-Art etwas zu finden ist. Wenn ich nichts finde, dann schaue ich auf jeden Fall am Donnerstag auf der Aktionsbühne von Halle vier vorbei. Dort werde ich mich dann am Rand herrlich amüsieren, wenn die verrückte Damenwelt zum "Meet&Greet" mit Felix Rohland und Thomas Jaenisch - besser bekannt als "myboshi" die Hallenausgänge verstopft.

Wer Lust hat in Dortmund vorbeizuschauen: Das Online-Ticket zur CREATIVA und den drei Messen LandGarten, PerlenExpo und Puppen- & Bärenmarkt kostet für Erwachsene 10 Euro. Kinder von 6 bis 13 Jahren zahlen online nur 4 Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Die CREATIVA ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Ihr hört von mir :-)

Montag, 3. März 2014

Warum Recycling-Art?


Ich mache Kunst aus Müll - nicht den aus meiner stinkenden Bio-Tonne, sondern aus all den kleinen und großen Dingen des Alltags, die teilweise unbenutzt und völlig funktionstüchtig im Abfall landen würden. Warum? Weil es der Umwelt gut tut - und meinen eigenen Geldbeutel schont.

Gegebene Ressourcen nutzen


Zeitungen, Kataloge und Werbeprospekte kommen jede Woche in Massen ins Haus geflattert, wandern bei dem Einen oder Anderen teilweise ungelesen in den Müll – was für eine Verschwendung von natürlichen Ressourcen. Zeitungen - auch wenn sie als Printmedium immer weniger eine Rolle spielen - sind Eintagsfliegen, erschaffen, um im Müll zu enden. In manch einem Haushalt dienen sie vielleicht noch als Staubfänger auf dem Wohnzimmerschrank. Geschenkpapier, alte Kalender und vergilbte Bücher aus Omas Regal, die sowieso niemand mehr liest, landen postwendend in meiner Bastelkiste.

Umwelt schonen und Geld dabei sparen


In Sachen Umweltschutz haben Schwellenländer, wie Südafrika und Co. aus der Not eine Tugend gemacht: Bewohner der Townships verkaufen ihre Müllkunst erfolgreich an gut zahlende europäische und amerikanische Touristen. Damit verdienen sich die Ärmsten nicht nur ihren Lebensunterhalt, sondern helfen zusätzlich, ihre vermüllten Straßen sauer zu halten – und wir aufgeklärten Europäer stellen uns diesen afrikanischen Müll in die Wohnung. Warum auch nicht?

Alter Wein in neuen Schläuchen - Recycling-Art ist keine Erfindung der Neuzeit


Als Kurt Schwitters um 1919 die ersten Collagen aus "alten Fahrscheinen, angespülten Hölzern, Garderobennummern, Drähten und Radteilen, Knöpfen und altem Gerümpel der Bodenkammern und Müllhaufen" erstellte, war er quasi einer der Vorreiter der heutigen Recycling-Art. Aber auch Van Gogh liebäugelte mit den Abfällen seiner Stadt. Tom Deiniger drückt es sogar ganz drastisch aus: "Ich nehme den Müll der Reichen und verkaufen ihn ihnen als Kunst zurück." Und so wechseln schon mal einige Müll-Kunstwerke des Altmüllkunstmeisters Schwitters für hunderttausend Euro den Besitzer.